Willkommen bei den "Boogie Magic's" vom TSV Hohenbrunn
Egal, ob du einfach mal reinschnuppern oder schon auf Turnieren tanzen möchtest – bei uns bist du genau richtig! Unsere Gruppen bieten für jeden etwas, mit netten Leuten und qualifizierten Trainern. Tanzen ist Freiheit, Spaß und Gemeinschaft – und genau das erwartet dich bei uns.
Trainingsplan & Mitgliedschaft
Berichte
2026 Worldcup und EM der Formationen in Königsbrunn
„Wir sind Europameister!“
United Couples schreiben Boogie-Woogie-Geschichte
Königsbrunn – Ein internationales Boogie-Woogie-Turnier, über das man problemlos ein ganzes Buch schreiben könnte: Am vergangenen Samstag fand in der Eisarena Königsbrunn ein Boogie Woogie World Cup für Tanzpaare sowie die Europameisterschaft der Formationen statt – ein Heimturnier, das aus deutscher Sicht Geschichte schreiben sollte.
Starke Leistungen der Nachwuchspaare
In der Junior Class, der U18-Kategorie, gingen für die „Boogie Magic’s“ des TSV Hohenbrunn-Riemerling Carla Preuhs (15) mit Louis Schraml (14) sowie Liya Henke (14) mit Maximilian Schraml (16) an den Start – die beiden Jungs sind Brüder.
Und beide sorgten für Begeisterung: Die Paare erreichten das Finale und überzeugten dort mit starken Auftritten. Im „Bruderduell“ setzten sich schließlich Carla und Louis hauchdünn durch und belegten Rang fünf vor Liya und Maximilian auf Platz sechs. Damit gehören beide Paare nun zu den Top 10 der Weltrangliste.
Heimspiel-Atmosphäre in der Main Class
In der Main Class – der Königsklasse des Boogie Woogie – gelten Theresa Sommerkamp (25) und Elian Preuhs (25) aus Hohenbrunn als große deutsche Hoffnungsträger. Und das Publikum machte daraus ein echtes Heimspiel.
„Die Arena hat jedes Mal getobt, wenn wir auf die Bühne gegangen sind. Es fühlte sich an, als würden wir in unserem eigenen Dorf tanzen“, schwärmt Theresa Sommerkamp.
Nach starken Vorrunden lagen die beiden zunächst auf Finalkurs. Im Halbfinale wurde es allerdings noch einmal spannend: Mit Platz sieben sicherten sie sich denkbar knapp das letzte Finalticket. Im Finale steigerten sich Sommerkamp und Preuhs nochmals und belegten am Ende Rang sechs. Der Sieg ging nach Italien.
„Wir sind wirklich happy mit dem Ergebnis. Vor allem wegen des Doppelstarts war das körperlich ein echter Kraftakt“, erklärt Sommerkamp.
Der „Doppelstart“ und die Geburt der United Couples
Und genau dieser „Doppelstart“ verdient eine eigene Geschichte:
Denn parallel zum Paar-Wettbewerb fand auch die Europameisterschaft der Formationen statt. Dafür schlossen sich Sommerkamp und Preuhs mit ihren größten nationalen Konkurrenten vom ATV 1873 Frankonia Nürnberg zusammen: Die Geschwister Nico (22) und Sabrina Soeradhiningrat (20). „Deutsche Meister und Vizemeister im Paartanz tun sich zusammen, um plötzlich Seite an Seite statt gegeneinander anzutreten – wir fanden die Idee von Theresa und Elian einfach genial!“, blickt Sabrina Soeradhiningrat zurück. Komplettiert wurde die Formation durch Paulina Reuß (19) und Yannick Hirschmann (23) aus Nürnberg sowie Nicola Götzner (22) und Paul Siegl (23) aus Hohenbrunn. Aus zweimal Hohenbrunn und zweimal Nürnberg entstanden die „United Couples“. Als Trainer half Johann Preuhs aus, der zwischen 1998 und 2013 bereits viele internationale Titel als Headcoach einer Formation gewinnen konnte.
„Boogie Woogie ist der Rock’n’Roll der 50er Jahre. Deshalb wollten wir unbedingt ein Thema wählen, das genau dieses Lebensgefühl transportiert“, erzählt Elian Preuhs. „Ich liebe die Musik und den Stil dieser Zeit – und da kam mir eine Idee...“
Eine Reise zurück ins Jahr 1956
Die Choreografie der United Couples erzählte die Geschichte des legendären „Million Dollar Quartet“: 1956 trafen sich Elvis Presley, Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins zufällig im Sun-Records-Studio und starteten spontan gemeinsam eine legendäre Recording Session.
70 Jahre später brachten die United Couples genau diese Geschichte auf die EM-Bühne: Die vier Männer verkörpern die vier Musiklegenden, die Tänzerinnen schlüpfen in die Rollen begeisterter Fans und einer Moderatorin einer fiktiven 50er-Jahre-TV-Show.
Musikalisch wurde die Performance von einem mitreißenden Mix aus „Blue Suede Shoes“, „Trouble“, „Ring of Fire“ und „Great Balls of Fire“ getragen – und das Publikum feierte jede einzelne Szene.
Standing Ovations und der große Triumph
Im Finale gingen die United Couples unter ohrenbetäubendem Jubel als vorletzte Formation an den Start „Teilweise haben wir unsere eigene Musik kaum noch gehört“, berichtet Nicola Götzner lachend. Paul Siegl ergänzt: „Und das Verrückte war: Der Jubel kam von Fans aus ganz vielen Nationen. Viele Zuschauer haben die Musik sogar mitgesungen.“ Nach dem Auftritt leuchtete zunächst Platz eins auf der Anzeigetafel auf. Doch eine Formation musste noch tanzen: Ausgerechnet die starken Konkurrenten aus Straubing! Die lieferten ebenfalls eine nahezu fehlerfreie Leistung ab.
Noch einmal der angespannte Blick auf die Anzeigetafel: Platz zwei für Straubing – und grenzenloser Jubel bei den United Couples. „Wir sind Europameister!“, schrie Nico Soeradhiningrat. Bronze ging an eine Formation aus der Schweiz.
Eine Traube aus feiernden Fans und Tänzern, Standing Ovations im ganzen Saal, die deutsche Nationalhymne und Sekt umgefüllt in den Henkelpott machten den Abend perfekt! Für Theresa Sommerkamp und Elian Preuhs war es nach ihren EM-Titeln im Paartanz 2016 und 2017 der nächste große internationale Erfolg. Auch Nicola Götzner und Paul Siegl, die 2019 bereits Europameister im Paartanz geworden waren, stehen nun erneut ganz oben auf Europas Thron – diesmal im Formationstanz.
2026 WC in Lilleström
Oslo is calling!
Gerade erst die Qualifikation in Bad Homburg gemeistert, schon ging es am vergangenen Wochenende für die drei Paare der Boogie Magics vom TSV Hohenbrunn hoch hinaus. Doch damit ist nicht nur das Turmier gemeint, sondern auch dessen Austragungsort: Sie reisten nach Lilleström bei Oslo zum Worldcup im Boogie Woogie.
Natürlich waren unsere Geschwisterpaare alle vertreten. Theresa Sommerkamp trat mit Elian Preuhs in der Main Class, der Hauptklasse, an, während seine Schwester Carla mit ihrem Partner Louis Schraml in der Juniorklasse an den Start ging. Doch der Geschwister nicht genug, machten Bruder Maximilian Schraml mit seiner Tanzpartnerin Liya Henke das Familienchaos perfekt.
2026 DC in Bad Homburg
Saisonauftakt im Stil der 50er
Boogie Magics des TSV Hohenbrunn-Riemerling mit erfolgreichem Start ins Turnierjahr 2026
Bad Homburg v. d. Höhe – Boogie Woogie, der ‚Rock’n’Roll der 50er‘, ist ein Tanz, der aus einer Zeit stammt, in der Vinyl-Schallplatten und Röhrenfernseher als hochmodern galten – und der sich dennoch bis heute als Social Dance und Turniersport behauptet hat. Genau das zeigte der ‚Boogie Woogie Deutschland Cup‘ am vergangenen Samstag in Bad Homburg: Tanzpaare aus ganz Deutschland trafen sich zum Ranglistenturnier – darunter auch drei Paare der Boogie Magics des TSV Hohenbrunn-Riemerling e.V.
2025 DM in München
Der Wanderpokal bleibt bei den Magic's!
Im Münchner Kolpinghaus erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag eine Zeitreise zurück in die 50er Jahre: Die deutsche Elite des Boogie Woogie – dem „Rock’n’Roll der 50er“ – tanzte dort um den höchsten nationalen Titel. Gastgeber waren die „Boogie Bären“ München.
Juniors: Newcomer-Debüts und Bruderduell
Gleich drei Paare der Boogie Magic's hatten sich in ihrer allerersten Turniersaison für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert – schon das ist ein großer Erfolg. Titelambitionen gab es noch keine, doch spannend wurde es trotzdem.
In der Vorrunde lagen Belen Douwes (16) & Theodor Niedermeier (17) punktgleich mit Carla Preuhs (15) & Louis Schraml (14) – beide Hohenbrunner Paare qualifizieren sich fürs Finale. Direkt davor: Liya Henke (14) & Maximilian Schraml (16).
Und damit war klar: Das Bruderduell Maxi gegen Louis geht in die entscheidende Runde. Vor zwei Wochen hat Maxi den Deutschland Cup gewonnen; vor einer Woche hat Louis bei der Bayerische Meisterschaft die Nase vorn. Aktueller Stand: 1:1.
Im Finale demonstrieren alle drei Boogie-Magics-Paare Nervenstärke. Belen & Theo erreichten einen starken 6. Platz und krönten ihre Premierensaison.
Dann die große Frage: Welcher Schraml-Bruder entscheidet das Familien-Duell 2025?
Diesmal setzte sich die Erfahrung durch: Liya & Maxi landeten auf Platz 4, Carla & Louis direkt dahinter auf Platz 5.
Der Deutsche Meistertitel der Juniors ging an ein weiteres Duo mit einem Louis – allerdings an den aus Sachsen: Fiona Meischner & Louis Novak aus Zwönitz.
Seniorclass: Conny und Steff übergeben Wanderpokal
Ohne Frage eins der erfolgreichsten Boogie Magics Paare bilden Cornelia Versteegen und Stephan Eichhorn! Die beiden haben 10 Deutsche Meitertitel in Folge errungen – im vergangenen Jahr allerdings ihre letzte DM getanzt. Als Meister haben sie den Wanderpokal an Angela Lex und Christian Wagner aus Trostberg weitergegeben.
Mainclass: Titelverteidiger liefern spektakulären Showdown
In der Mainclass, der Königsklasse des Boogie Woogie, gingen Theresa Sommerkamp & Elian Preuhs als Favoriten an den Start. Das Tanzpaar ist achtfacher Deutscher Meister – viermal bei den Juniors, viermal in der Mainclass.
Für zusätzliche Würze sorgte ein weiteres, diesmal aber ungewöhnlicheres Familienduell:
Elians Mutter, Doris Preuhs, ist ebenfalls vierfache Deutsche Meisterin der Mainclass. Würden Theresa & Elian erneut gewinnen, würde der Sohn im Generationen-Ranking vorne liegen.
Das Finale der Mainclass ist zweigeteilt: In ein Slow-Final – elegant in Abendkleid und Anzug zu 28 Takten pro Minute – und in ein Fast Final – fetzig, schnell und so wie man sich den „Rock’n’Roll“ eben vorstellt.
Zuerst zu Slow: Nur 0,7 Punkte Vorsprung trennten sie vom Nürnberger Geschwisterpaar Sabrina & Nico Soeradhiningrat – also noch keine Vorentscheidung. Alle Augen aufs Fast Final.
„Nach diesem knappen Slow-Ergebnis wollten wir ein richtiges Akrobatik-Feuerwerk zünden – der Wanderpokal sollte schließlich schön hier bleiben!“, erklärt Theresa.
Gesagt, getan! Theresa fliegt in einer spektakulären Akrobatikfigur kopfüber Richtung Boden, bevor sie kurz vor dem Parkett von Elian aufgefangen wird. Diese und weitere Figuren gepaart mit sauberer Technik und viel spontaner Interpretation sorgt für klare Verhältnisse:
Aus 0,7 Punkten wurden am Ende 6,5 Punkte Vorsprung.
Damit hieß es: Deutsche Meister 2025!
Der Wanderpokal bleibt bei den beiden – und Elian steht nun einmal häufiger auf der Trophäe als seine Mutter. „Keine Sorge, der Haussegen hängt nicht schief“, lacht Elian. „Meine Mum hätte jedes andere Ergebnis gar nicht akzeptiert. Als Trainerin hat sie diesen Titel genauso mit uns gewonnen!“
Platz 2 ging an das Nürnberger Duo Soeradhiningrat, Bronze an die Lokalmatadoren der Boogie Bären München, Samantha Löffler & Patrick Dietrich.
Ausblick: Winterpause
Offiziell beginnt im Boogie Woogie Turniersport nun die Winterpause bis März 2026.
Trainerin Doris Preuhs, selbst ehemalige Weltranglisten-Zweite, relativiert jedoch: „‚Pause‘ passt nicht wirklich. Jetzt wird analysiert und hart trainiert – schließlich steht das nächste Ziel im Raum: Wir wollen in der Weltrangliste weiter nach oben.“
Und natürlich bleibt auch nächstes Jahr das Ziel, dass der Wanderpokal „schön hier bleibt“.